Die 6. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst gibt die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sowie die Ausstellungsorte und das Rahmenprogramm bekannt.
Die Künstlerin, deren Familie aus Äquatorialguinea stammt, singt Flamenco nach Jazz-, Soul- und Blues-Rhythmen. Ihr neues Album, „El último trago“, wurde in Kuba mit dem berühmten Pianisten Chucho Valdés eingespielt. Es enthält einen Teil des Repertoires der legendären (und mit 90 Jahren immer noch auftretenden) mexikanische Sängerin Chavela Vargas. (Aus einer Ankündigung von Arte zu einem "Metropolis"-Beitrag über Concha Buika)
In einem Interview (mit Christiane Rebmann, SWR2 Impuls vom 15.04.2010) spricht die Sängerin über ihre Beweggründe, Chavela Vargas' Lieder neu zu interpretieren:
"Sie ist für mich immer sehr wichtig gewesen, vor allem heute, wo es so schwierig für Frauen ist, eine eigene Identität zu bewahren. Sie hat sich nie verleugnet, egal wieviel es sie gekostet hat. Sie hat immer nach ihren eigenen Regeln gelebt, und, sie ist es absolut wert, dass man sie verehrt." (Das vollständige Interview finden sie hier)
Am Donnerstag, 20. Mai 2010, 20.00 Uhr haben die BerlinerInnen Gelegenheit, Buika in der Kreuzberger Passionskirche zu erleben.
Der Armenier Djivan Gasparyan (80) ist der große Meister seelenvoller Musik. Er gastierte in allen Metropolen, wurde mit nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt. Viele namhafte Musiker luden ihn zu gemeinsamen Aufnahmen, u.a. das Kronos Quartett, Peter Gabriel, Brian Eno, Andreas Vollenweider, Queen-Gitarrist Brian May und Michael Brook. Er hat die Filmmusik zu Hollywood Produktionen wie "Gladiator", "Das Russlandhaus", "Dead Man Walking" eingespielt.
Die DUDUK - eine Art kleine "Aprikosenholzoboe" - wird gern als die "Seele Armeniens" bezeichnet.
Kein anderer versteht es so virtuos wie Djivan Gasparyan mit seinem Instrument allen menschlichen Emotionen eine vielschichtige, zutiefst berührende Gestalt zu verleihen.
Das Djivan Gasparyan Quartett präsentiert einen faszinierenden Einblick in 800 Jahre Geschichte dieses einzigartigen Musikinstruments.
Sein Repertoire umfasst sowohl mittelalterliche Kirchenlieder, Sayat Nova´s Repertoire aus dem 18. Jh., Kompositionen von Komitas Vardapet, Tanzstücke wie auch Schalflieder des 19. und 20. Jh. bis hin zu modernen Kompositionen und Improvisationen.
Ort: Passionskirche am Marheinekeplatz, Berlin-Kreuzberg
Eintritt: ab 25 Euro (zzgl. VVG)
AK: 29,- Euro
Karten beim Veranstalter: www.kesselhaus-berlin.de
Viele Jahre spielte Gurrumul als Percussionist und Sänger in der international erfolgreichen Aborigine-Band Yothu Yindi, die in den 80ern und 90er einige Hits verbuchen konnte. Erst mit Mitte 30 packte das Gesangsgenie der Wunsch, ein Soloalbum zu veröffentlichen. Als dieses im vergangenen Jahr in Australien erschien, wurde es sofort zu einem der meistdiskutierten Werke der australischen Musikszene. Denn etwas so Schönes, Warmes und Reines hatte man lange nicht gehört. Im Juni 2009 erschien sein Album „Gurrumul“ auch hierzulande. Und nicht nur die Fans von World Music, sondern jeder Liebhaber großer Songwriting-Kunst im Wechselspiel mit einer einzigartigen Stimme findet in Gurrumul einen der ungewöhnlichsten Künstler der Gegenwart.
So beschreibt er in seinem bekanntesten Lied „Wiyathul“ eine australische Vogelart, in deren Ruf die Ureinwohner Australiens die Geschichte ihrer Vorfahren vernehmen.
Geboren wurde Geoffrey Gurrumul Yunupingu 1970 auf Elcho Island in Nordaustralien. Der von Geburt an blinde Sänger lernte schnell, sich trotz seiner Behinderung ohne jede Hilfe zurecht zu finden. Er benutzt weder einen Blindenhund noch einen Stock, und auch die Braille-Schrift hat er nie erlernt. Stattdessen begann er früh, sich zahlreiche Instrumente selber beizubringen, darunter Didgeridoo, Keyboard, Gitarre und Schlagzeug. Wirklich außergewöhnlich war von Beginn an jedoch seine Stimme. Sie ist so klar, brillant und einnehmend, dass australische Medien bald von „der Engelsstimme“ sprachen.
Ort: Berliner UdK
Zeit: 21. Oktober, 20 Uhr, Einlaß: 19 Uhr
VVK: 24 und 28 Euro
Tickethotline: 030 780 99 810 www.trinityconcerts.de
Produced, directed and written by David Jason Breckenridge for AlJazeera
The Music of Resistance is a six-part documentary series that tells the stories of musicians who fight repression and sing about injustices.
They are unique musical personalities from some of the world's most troubled areas - what makes them different is their need to communicate their politics through music.
They are all ambitious and talented but for them 'making it' is not about diamonds and sports cars - it is about radical political change.
They come from Nigeria, Mozambique, the favelas of Brazil, Cape Verde, the desert of the Southern Sahara and inner-city London.
Framed in their historical context and current political circumstances, The Music of Resistance will illustrate their messages through live performances, interviews and images from the communities they sing about and inspire.
Presenter Steve Chandra Savale is the musical force behind Asian Dub Foundation - a London-based group that has for years brought a strong anti-racism message to an international audience.
Sicilia mia (Poesia: Ibn-Hamdis - Versione: Toti Scialoja - Musica: Etta Scollo)
Weiterhin sehens- und hörenswert - hier wird auch das arabische Original rezitiert: Una luna (Poesia: Alì Al-Billauubi - Versione: Patrizia Valduga - Musica: Etta Scollo)
und - sehr temperamentvoll: Un solo bacio (Poesia: Ibn At-Tubi - Versione: Emilio Isigrò - Musica: Etta Scollo)