Projekt Naqsh-Einblicke in Gender und Rollenbilder in Iran
Pergamonmuseum Berlin
10. Juli - 07. September 2008
In den weltweit geführten Debatten über islamisch geprägte Gesellschaften rückt derzeit die Auseinandersetzung über das Verhältnis der Geschlechter zueinander in den Vordergrund; selten besteht die Gelegenheit, Projektionen und Realitäten kritisch abzuwägen. Die Ausstellung Naqsh – Einblicke in Gender und Rollenbilder in Iran soll eben diese differenzierte Darstellung des Themenfeldes am Beispiel Iran und der im Lande stattfindenden Debatte mit ihren Besonderheiten und Widersprüchen präsentieren.
Das Thema Gender, Feminismus und Islam wird auf zwei Ebenen behandelt: in wissenschaftlicher Dokumentation und künstlerischer Umsetzung. Gezeigt werden Kunstwerke von iranischen Künstlern und Künstlerinnen sowie einer Deutschen mit einem iranischen Elternteil, die sich in verschiedenen Medien mit Konstruktionen von Geschlechtsidentitäten befassen. Der dokumentarische Teil besteht aus Audio- und Videointerviews aus Iran und der Diaspora, in denen Repräsentantinnen des säkularen und islamischen Feminismus und ein transsexueller Mann neben Wissenschaftlern und Aktivistinnen zu Wort kommen.
>>
Beteiligte Künstler/innen, mehr Informationen
>>
www.naqsh.de
>>
Bilderstrecke
Einen ausführlichen Bericht über die Ausstellung lesen Sie in
Nafas - KunstmagazinKommentare (0) Eingestellt von RoBin 18.07.2008 (12:08)
Löwe unterm Regenbogen
Aktuelle Kunst aus Teheran
Löwe unterm Regenbogen ist eine Ausstellung von Werken iranischer Künstlerinnen und Künstler, die in Teheran leben. Sie wurde, von dem griechischen Künstler Alexandros Georgiou kuratiert, vom 22. Mai - 22. Juni 2008 in Athen gezeigt.
Lesen Sie weiter im>>
Online-Kunstmagazin Nafas
>> Website der AusstellungMit Statements der Künstler in Englisch, Farsi und Griechisch
>> Abbildungen24 BildseitenKommentare (1) Eingestellt von RoBin 30.06.2008 (14:13)
Wer Regimekritiker ist, bestimmen wir!
Jens Berger 14.05.2008
In Iran zensiert, im Westen gelöscht - wie der einst gefeierte iranische Blogger Hossein Derakhshan zunächst vom Westen vereinnahmt und dann fallen gelassen wurde
Hossein Derakhshan ist ein Oppositioneller zwischen allen Stühlen. In seiner Heimat wird er zwar gerne gelesen, aber das Regime sieht in ihm einen Feind, den einflussreichen Exiliranern ist er ein Dorn im Auge, da er im Geiste der Iranischen Revolution argumentiert und ihre proamerikanische Linie torpediert und den westlichen Medien war er von Nutzen, als sie ihn instrumentalisieren konnten. Als der Vorzeigeiraner plötzlich seltsame Dinge schrieb, die so gar nicht in das eigene Schubladendenken passten, wie ein junger liberaler Dissident zu denken habe, wiesen sie ihm eine neue Rolle zu – aus dem "Blogvater", der Iran befreien will, wurde der schrullige Außenseiter.
Lesen Sie weiter in Telepolis
Kommentare (0) Eingestellt von RoBin 14.05.2008 (11:57)
"Philosophenbetten" – eine Ausstellung von Gloria Zein
Mit dem Bett in Teheran
In den letzten zwei Jahren hat die Berliner Künstlerin Gloria Zein zehn Philosophen getroffen und sie rund ums Thema "Bett" befragt – über Wachen und Schlafen, Verführen und Lieben. Genügend Stoff für eine Ausstellung, die jetzt auch in Teheran zu sehen ist. Cordula Echterhoff informiert.
Lesen Sie weiter im Online-Magazin
Qantara.de
Kommentare (0) Eingestellt von RoBin 22.04.2008 (12:51)
Iran: Reportagen
"Teheran privat"
Tom Appleton 06.04.2008
Teheran ist wie eine Insel im Pazifik, die dem Cargo Cult frönt
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27474/1.html
Kommentare (0) Eingestellt von admin 07.04.2008 (12:39)
